Posts mit dem Label Bauanleitungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bauanleitungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Grillerbau mit Terassenverkleidung


Eines der Projekte in dem Jahr 2007 war die Terrasse mit alten K&K Ziegel zu ummanteln oder besser gesagt zu verkleiden.
Im Zuge dessen sollte gleich ein Griller mit eingebunden werden.

Hier gleich vorweg Danke an das Forum http://www.grillsportverein.de/, dass uns bei der Entwicklung des Grillers sehr geholfen hat.
Noch ein Dankeschön an meinen Nachbarn, der mir mit seinem Wissen, er ist vom Beruf Maurer, zur Seite gestanden ist.

Die Planung des Objektes wurde von meiner Frau durchgeführt.
Die Ausführung wurde von mir durchgeführt.
Fertigstellung nach ca. 1,5 Monaten.
Nach diversern Vorarbeiten wie das Reinigen der Ziegel durch meine Frau und das Aufbringen der Flemmatte kann das Projekt in Angriff genommen werden.


Beginn: Nach dem die Flemmmatte verlegt wurde, ging es an
die Einteilung des Objektes.

















Der Rundbogen war nicht so einfach wie ich es mir vorgestellt hatte:
zuerst wurde einmal ein Model angefertigt.






Weiters mussten einige Ziegelsteine in zwei hälften geschnitten und diese im Versatz gelegt werden.







Danach wurden für die Fugenabstände, Abstandhalter eingelegt und mit sehr flüssigen Zementgemisch ausgegossen.







Und weiter gehts.







Jede Fuge wurde mit einem
Fugeneisen geglättet und anschließend mit einem Schwamm voll Wasser gewaschen.
Das Schneiden der Ziegel mit der Trennscheibe ist eine sehr, sehr staubige Angelegenheit wie man an meinen Äußeren sieht.




Der normale Ziegel würde die Hitze, die beim Grillen entsteht, nicht aushalten. Also sollte man den Innenbereich mit doppelt gebrannten Klinkerziegeln ausmauern.








Die Winkel sind aus Nirosta hergestellt.








Für den großen Rost und die Aschenlade.






Die Winkel wurden anschließend
eingesetzt und eingerichtet.
Mit einen Trick lassen sich die Löcher sehr gut mit Zement ausfüllen.






Abschließend wird das Ganze noch mit alten Ziegeln ummantelt. Die Abschlusssteine wie oben bei den Einführungsbild abgebildet, sind im Fachhandel erhältlich.





Materialliste:
alte Ziegel von einen Abbruch
Klinkerziegel
Lackentaler Sand
Zement

Rundbogen:
Styropor
Nägel

Werkzeug:
Kelle
Hammer
Fugeneisen
Schwamm
Wasserwaage
Schnur
Trennschleifer

Räucher Ofen selbstgebaut

Nach dem Fischen stellt sich mir immer die Frage, wie werde ich den gefangenen Fisch zubereiten.
Naja, und vor ein paar Wochen bin ich durch einen Anglerkollegen auf eine spezielle Art der Fischzubereitung gestoßen.
Nämlich
RÄUCHERN
Was braucht man zum Räuchern?
Natürlich einen Räucherofen.
Kaufen kann man so ein Ding in jeden Angelgeschäft oder online in diversen Räuchershops.
Aber der mich wirklich kennt, weiß dass ich mich mit gekauften Dingen nicht zufrieden gebe.
Kaufen kann ein jeder.
Also waren Bastelstunden angesagt.

Es gab einmal das Problem, wie soll er Aussehen?
Wie ist die Funktion?
Was muss er haben und können?
Materialbeschaffung?
Welche Leute können mir helfen bei dif. Anfertigungen?

Material Beschaffung:
Zwei Fässer mit ca. 200l Füllinhalt aus Metall, mussten Organisiert werden.
Wer mich kennt weiß, dass mir das Organisieren nicht sehr schwer fällt. Dif. Kammeraden aus der freiwilligen Feuerwehr Kottingbrunn können das, denke ich, bestätigen.
Also 2x 200l Fässer - gefunden in der Firma Namens:.......... das ist eine vertrauliche Info (eines kann ich sagen sie waren mit 10€ sehr billig).
Aschenlade, Scharniere, Klammern, Nieten etc. wurde auch außerhalb meiner Werkstadt hergestellt.
Der Rest ist in meinem Kopf und anschließend in meiner Werkstadt gefertigt worden.

Also sehen wir ihn uns an.


Die Bestandteile:

Brennkammer:


Von einen 200l Fass wird das letzte Drittel abgeschnitten.
Ein Rechteck ausgeschnitten und mit Schanieren versehen.







Zum Verschließen werden Federschließer eingesetzt.






In der Mitte des Rechteckes habe ich einen Zugregler eingebaut. Der durch eine Scheibe die Luftzufuhr erhöht oder verringert.



























Die Winkel wurden am Boden angenietet, damit das Herausziehen der Aschenlade besser funktioniert.























Jetzt zum Herzstück die Räucherkammer:


Ein 200 l Fass im Ganzen.

Ich habe den Boden bis auf ca 5cm vom Rand entfernt.
Damit ich das Lochblech einfädeln kann, musste ich zwei Schlitze
parallel in den verbleibenden Rand schneiden.















Damit ich das Lochblech auf den 5cm Rand legen kann.






Der Rauchabzug





Ich verwende dafür einen Mauerstutzen, den ich auf der geraden Seite mit einen ca. 1,5 cm Bördel versehen habe. Anschließend schnitt ich mir aus dem Rest der Tonne NR: 1 zwei gleiche Flanschen aus. Setzte einen über den Mauerstutzen und den anderen setzte ich an der Innenseite des Fasses an und vernietete Beide miteinander.
Anschließend baute ich in den Stutzen eine Rauchkappe ein, damit ich die Verbrennung und den Rauch in der Kammer steuern kann.





Jetzt fehlen noch die Querstreben für das Einhängen des Räuchergutes.
Zuerst musste ich aus den Deckel des Fasses Nr: 1 einen Auflagerand schneiden und in die Ausnehmung des Fasses einpassen.







Die Querstreben sind aus einen handelsüblichen Vierkantstahl
mit Ankerbolzen versehen, damit sie auch an ihren Platz bleiben.







Jetzt nur noch den Deckel drauf und eingeheizt.





Habe den Räucherofen noch nicht ausprobiert, aber das werde ich bald.
Denn die Forellen für den ersten Räuchergang liegen schon bereit.